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20.09.2018

Bericht Final Mannschaftsdressur Werdenberg 25. August 2018

Leider standen unsere Vorbereitungen für den Final dieses Jahr unter einem schlechten Stern. Wie immer haben wir uns gefreut das Training aufzunehmen und haben dann nach div. hin und her einen Termin zum Trainieren gefunden. Doch vier Tage vor dem Training hat uns Claudia Ulmer berichtet, dass Hedley nicht ganz sauber läuft. Wie zuvor hätte es sich vielleicht um ein Sattelproblem handeln können. Claudia Kindler hat sich sofort bereiterklärt Walona an Stelle von Hedley einzusetzen und sie würde dann (wie schon erfolgreich in Wädenswil) Saga nochmals reiten. Die beiden Claudias machten einen Termin ab, um Walona einmal zu reiten. Das ging eigentlich recht gut. Unserer Claudia Ulmer war es jedoch angenehmer ihren Hedley zu reiten und probierte es beim Training nochmals mit ihm.

Mit Fachkundiger Unterstützung von Nicole Hofer trafen wir uns am 15. Aug zum Training in der Reithalle Uster. Eigentlich war alles ok, das Training verlief auch gut und Hedley war praktisch nichts anzusehen, aber Claudia entschied sich Hedley trotzdem behandeln zu lassen. Gesagt getan, zwei Tage später bekamen wir Bericht von Claudia, dass Hedley für den Final fit sein würde. Wir freuten uns alle sehr, vor allem, dass es Hedley wieder besser ging. Zusätzlich haben wir noch drei superschöne Ohrengarne für den Final bekommen, die eine Bekannte von Claudia Kindler in den Vereinsfarben selbst gemacht hat. Das hat uns noch zusätzlich motiviert am Final alles zu geben. 

Am Tag vor dem Final nächste Hiobs Botschaft, Hedley sei immer noch gleich. Claudia war verzweifelt und hat uns um Rat gefragt. Absagen oder Risiko eingehen war die Frage. Wir haben den Entscheid Claudia überlassen, denn es ging ja um Ihren Hedley. Sie entschied sich für Risiko und so fuhren wie alle nach Werdenberg, mit dem Wissen dass wir ev. auch kurz vor dem Start abmelden müssten.

Angekommen in Werdenberg konnten wir noch einigen Equipen zuschauen und haben festgestellt dass die Konkurrenz gute bis sehr gute Programme gezeigt hat. Also haben wir unsere Pferde bereit gemacht. Der Regen war beim anreiten unser stetiger Begleiter. Zum Glück konnten wir in der Reithalle das erste anreiten machen. Konzentriert wie immer haben wir die Pferde gelöst und angeritten. Um nochmals in Formation zu reiten, haben wir uns zum Aussenplatz begeben. Haben nochmals einige Übergänge, Verstärkungen und das Einreiten geübt. Das Gefühl bei Allen war sehr gut, Claudia musste Hedley am etwas längeren Zügel reiten und es schien dass er sich wohl fühlt dabei.

Die Spannung stieg denn wir waren die Nächsten um einzureiten. Wir haben einander noch viel Glück gewünscht und sind dann ins Viereck eingeritten. Einreiten auf der Mittellinie und grüssen. Sergio hatte beim Einreiten ein bisschen mehr Abstand, konnte das jedoch sofort wieder ausgleichen. Wir hatten Alle ein gutes Gefühl im Programm. Claudia Kindler hat uns super geführt wie eine Lokomotive auf Schienen, das gab uns auch die entsprechende Sicherheit. Im Linksgalopp auf die Halbe Diagonale und bei I Trabübergang, das fand Hedley ein bisschen langweilig und legte vor dem Trabübergang noch einen fliegenden Galoppwechsel hin. Lady war dem Wetter entsprechend recht frisch und hat nach dem Mittelgalopp beim rückführen zum Arbeitsgalopp zwei Trabtritte gemacht, die von Sergio sofort korrigiert wurden. Mit diesen zwei drei kleinen Patzern beendeten wir das Programm.

Nun war Geduld angesagt, es waren noch fünf Mannschaften nach uns dran. Als die Speakerin das Resultat bekanntgegeben hat waren wir auf Zwischenrang 2. Mit 67.36%   was uns riesig gefreut hat. Doch es kamen ja noch fünf Mannschaften. Schlussendlich landeten wir auf dem 3. Schlussrang hinter RV Stammheimertal und RV Klettgau.

Wieder mal hat sich erwiesen dass wir einen superguten Mannschaftsgeist haben. Trotz Turbulenzen im Vorfeld und zwei drei kleinen Patzern, im Final den dritten Rang zu schaffen, hätten wir uns nie erträumen lassen. Dementsprechend waren wir auch überglücklich. Die Preisverteilung verlief im üblichen Rahmen. Die ersten drei Mannschaften haben eine Medaille bekommen. Die wir uns mit Stolz erfüllt gerne haben umhängen lassen.

Nun ging es ab auf die Ehrenrunde. Die vom RV Stammheimertal im Galopp angeführt wurde, gefolgt vom RV Klettgau und natürlich dem Reitverein Uster.

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr, so Gott will in der gleichen Besetzung.

Eine Anmerkung in eigener Sache:

Wir sind schon seit drei Jahren als Mannschaft zusammen, durften div. Erfolge miteinander feiern. 6 Siege  2 Zweite  und 3 Dritte Plätze. Für alle diese schönen Erlebnisse möchte ich mich bei Claudia Kindler und Claudia Ulmer und allen die uns unterstützt haben von Herzen bedanken. Solche Leistungen sind nur möglich wenn der Teamgeist stimmt, auch wenn es mal nicht so läuft. Einander zu helfen wann immer auch nötig. Vor Allem reiten mit gesundem Ehrgeiz zum Wohle unserer Pferde. 

 

Bericht: Sergio Corvaglia       

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